Was lange währt, wird endlich gut
Zum dritten Lauf der Saison bin ich aus dem Team nach Gründau erneut als Alleinunterhalter nach Schlüchtern gereist. Nach problemloser Anreise, leider mit einem zweistündigen Stauaufenthalt nahe Hannover, habe ich meine Wochenendbehausung aufgebaut, den Grill angefeuert und mich noch ein wenig im Fahrerlager umgesehen. Da ich bisher noch nie in Schlüchtern gefahren bin, habe ich spät abends noch eine Streckenbegehung gemacht, wobei ich trotz des fehlenden Lichtes feststellen musste, dass es dort zwar reichlich viele verschiedene Asphaltbeläge gibt, aber Schotter eigentlich immer nur jenseits der Ideallinie zu finden ist. Am Samstag gegen Mittag habe ich die Abnahme wie gewohnt ohne Komplikationen erledigt und wartete gespannt darauf, gegen 16:00 Uhr das erste Mal auf die Piste zu dürfen. Im freien Training habe ich mir die Strecke angesehen, war eigentlich auch recht angetan aber habe an vielen Stellen recht harte Übergänge feststellen müssen, bei denen mein Auto auf der Vorderachse jedes Mal durchgeschlagen hat. Die Zeiten waren nicht so schlecht, im ersten freien Training war ich schnellster der Cup-Fahrer, im zweiten allerdings als zweiter eine komplette Sekunde langsamer als Björn Barkhoff. Damit war mir klar, dass es ein schweres Stück Arbeit werden würde, dort um den Sieg mit zu fahren. Das Warm-Up am Sonntagmorgen habe ich ausschließlich dazu genutzt, die Jokerlap zu probieren, was ich eigentlich zu meiner Zufriedenheit hinbekommen habe. Im Zeittraining ging es auf der normalen Streckenführung zur Sache, ich habe probiert, was ich zeitlich hinbekommen kann und habe mit einer doch recht passablen Zeit die Bestzeit, zwei Zehntel vor Björn Barkhoff, erringen können. Diese Zeit brachte mir die seltene Gelegenheit ein, in Vorlauf eins gegen die Herren Hans Kirchhof, Swen Grupe und Uwe Wagner zu fahren. Schon ein komisches Gefühl, zweimal Porsche und einmal schneller Golf gegen meine bescheidene Zitrone. Den Start habe ich erwartungsgemäß deutlich verloren, hatte aber nach Kenntnisnahme dieser Startaufstellung ohnehin auf eine schnelle Zeit als Gruppenletzter hinter diesem schnellen Feld gehofft. Nachdem alle Ihre Jokerlap absolviert hatten, hatte ich aber das unerwartete Problem, das mir in fast jeder Kurve der Porsche von Uwe Wagner im Weg gestanden ist. Sobald es geradeaus ging, ist er mir meilenweit weggefahren, beim Bremsen und in den Ecken wäre ich aber gern ein bisschen zügiger gefahren, zweimal habe ich ein Auffahren vor der langgezogenen Rechtskurve gerade noch vermeiden können. Das hat leider Zeit gekostet, am Ende reichte es mit 1,2 Sekunden Rückstand zur zweitbesten Zeit hinter Björn Barkhoff. Ohne das kleine Problem mit dem Porsche wäre es sicher drei oder vier Sekunden schneller gegangen aber fairerweise muss ich einräumen, dass auch der schnellste unserer Division vom Seat von Patrick Siebert ein bisschen eingebremst wurde und ansonsten auch eine noch bessere Zeit hätte hinlegen können. Im zweiten Vorlauf hing ich in einer Gruppe der langsameren Supernationals fest, konnte überhaupt nichts ausrichten und bin vollkommen unspektakulär erneut eine zweitschnellste Zeit gefahren. In Vorlauf drei habe ich mich erneut in einem Feld der etwas langsameren Supernationals behaupten müssen. Ich hatte erneut am Start den kürzeren gezogen, bin sofort in die Jokerlap gegangen und habe mir anschließend nacheinander noch zwei meiner Konkurrenten schnappen können, weil ich sie während ihrer Jokerlap überholen konnte. Das Resultat war die Bestzeit in Heat drei, insgesamt also eine saubere Sache, Startplatz zwei für das anschließende Finale gesichert und das Auto heil gelassen. Im abschließenden Finale bin ich angesichts der tollen Zeiten von Björn Barkhoff in den Qualiläufen davon ausgegangen, dass ich eine ordentliche Portion Glück und Cleverness benötigen werde, um mich vor ihm zu behaupten. Als der Start freigegeben wurde, habe ich mich durchsetzen können, Björn direkt hinter mir. Ich habe gespürt, dass er gern ein bisschen schneller fahren würde. Er hat mir deutlich gezeigt, dass er gern vorbei würde, ist mir nach Gründau erneut, diesmal hinten rechts, ins Auto gefahren aber wenn ich einen schnellen Mitbewerber im Finale direkt hinter mir habe, kann ich leider nicht die schnellste Linie fahren, sondern muss meine Position verteidigen. Wohlwollend habe ich zur Kenntnis genommen, dass Björn offensichtlich keine weitere Lust verspürt hat, hinter mir her zu fahren und in Runde drei in die Jokerlap eingebogen ist. Das war meine einzige Chance, ihn zu schnappen. Ich habe die noch ausstehenden Runden genutzt, die Zitrone volle Kanone um den Ewald-Pauli-Ring zu prügeln, bin dann in der letzten Runde in die Jokerlap eingebogen, bin dort laut Aushang der Zeiten ca. eine Sekunde schneller durchgekommen (siehe oben, konzentriertes Training im Warm-Up) als Björn und habe bereits in der Jokerlap im Rückspiegel sehen können, dass ich auf jeden Fall vor Björn auf die normale Strecke zurück kommen werde. Die noch ausstehenden zwei Kurven habe ich mit der gebotenen Vorsicht aber auch Gelassenheit absolviert und dann kam die lang ersehnte Zielflagge und es war das erste Mal in meiner Laufbahn kein Auto da, das vor mir abgewunken wurde. Offensichtlich habe ich da erste Mal einen Lauf im Rahmen der DRX gewonnen, ein neues Gefühl für mich aber nicht unbedingt eines, was mir nicht behagt. Ich war einfach nur happy, freue mich, wie manche es wissen, eher innerlich und habe es nach der obligatorischen ausgiebigen Kontrolle des Autos bei der Technischen Abnahme noch so gerade geschafft, meine Wochenendbehausung abzubauen, bevor der große Regen losging. Es gab anschließend noch die Siegerehrung, bei der ich das erste Mal ganz oben stehen durfte, danach habe ich mich auf die Heimreise gemacht. Mittlerweile steht die Sieger-Zitrone gewaschen und aufgebockt wieder in Oldendorf in der Halle und ich werde in den nächsten Tagen die kleinen Wehwehchen des Wochenendes beseitigen. Insgesamt war es für mich eine tolle Veranstaltung, ein toller Veranstalter mit vielen sehr netten Mitgliedern, eine für mich neue interessante Strecke und schlussendlich mit dem Sieg auch ein Gefühl, dass ich bisher nicht kannte. Von mir aus könnte es so weiter gehen, am liebsten bereits auf dem Estering am letzten August-Wochenende. BBZ |
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| Sieg verschenkt aber Spaß gemacht hat’s trotzdem
Zum zweiten Lauf der Saison bin ich aus dem Team als Alleinunterhalter nach Gründau gereist. Nach problemloser Anreise habe ich das Auto wie gewohnt ohne Komplikationen durch die Abnahme gebracht und dann meine Wochenendbehausung aufgebaut, den Grill angefeuert und mich noch ein wenig im Fahrerlager umgesehen. Da ich zwei Jahre nicht in Gründau gefahren bin, habe ich in der Nacht noch eine Streckenbegehung gemacht, damit alte Erinnerungen wieder hochkommen und mir das Fahren ein bisschen leichter machen. Ich hatte für das freie Training am Samstagvormittag eigentlich geplant, mit relativ harten Michelin auf der Vorderachse an den Start zu gehen, die hier erfahrungsgemäß recht gut funktionieren, habe diese aber gegen ältere Avon getauscht, da sehr dunkle Wolken am Himmel zu sichten waren und ich bei Nässe mit diesen Reifen keine Chance gehabt hätte, einigermaßen im Kreis zu fahren. Die Entscheidung war goldrichtig, denn als ich am Vorstart für das freie Training stand, hat der Himmel die Schleusen geöffnet und es war innerhalb von ein paar Minuten patschnass. Ich bin gestartet und war erstaunt, dass sofort alle Erinnerungen an die Strecke wieder präsent waren, konnte ab der ersten Runde voll fahren und bin bei der von mir so geliebten Nässe den Kollegen aus dem Rallycross Cup einigermaßen zügig weggefahren. Im anschließenden Zeittraining bei leider abgetrockneter Piste hat sich mein positiver Eindruck bestätigt, Bestzeit, wenn auch nur mit 1 ½ Zehntel Vorsprung auf Björn Barkhoff. Für den ersten Vorlauf hatte ich mir eigentlich vorgenommen, das Resultat aus dem Zeittraining zu wiederholen aber erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt. Ich war auf Grund der guten Zeit aus dem Zeittraining eingekeilt zwischen Fahrzeugen der Supernationals. Eigentlich ging ich davon aus, dass diese am Start wegziehen und ich mich dahinter einreihen könnte und frei fahrend eine gute Zeit erzielen kann. Nach Erleuchten der grünen Ampel war ich dann aber etwas vor den vermeintlich schnelleren Fahrzeugen, bekam hinten rechts einen leichten Schlag, versuchte gegenzulenken, wurde aber von dem freundlichen Kollegen Michael Elstner komplett abgeräumt, der hatte so lange das Gas stehen lassen, bis ich vor der Schnauze seines Autos 180° gedreht wurde und schließlich neben der Strecke stand. Das war es leider mit einer vernünftigen Zeit für Vorlauf eins. Das Auto war soweit ok, ich habe die Zitrone wieder in Fahrtrichtung gebracht und bin mit einer Drittelrunde Rückstand wieder auf Reisen gegangen. Dann habe ich die Zitrone, frei fahren könnend, absolut am Limit fliegen lassen und habe es doch noch zur viertschnellsten Zeit im Rallycross Cup geschafft, mit gerade mal 1 ½ Sekunden Rückstand auf die zweitschnellste Zeit. Was in diesem ersten Vorlauf ohne das Abräummanöver hätte herauskommen können, kann man sich vor diesem Hintergrund sicher vorstellen. Videoaufnahmen des Manövers am Start von Sven Kopf sowie Aussagen von Fahrern, die unmittelbar hinter uns am Vorstart gestanden sind und den Start aus erster Reihe sehen konnten, bestätigten übrigens meine Einschätzung; für eine Solche Aktion muss man die schwarze Flagge ziehen, wir fahren hier kein Stockcar. Am Sonntagmorgen hat man es, wie eigentlich immer in Gründau, nicht auf die Reihe bekommen, die Autos in der eigentlich vorgeschriebenen Startfolge einzusortieren. Glück für mich, denn statt des äußersten Platzes in der zweiten Gruppe durfte ich in der ersten Gruppe von der Pole Position aus starten. Dieses Geschenk habe ich dankend angenommen, den Start gewonnen und bin dann dem Feld doch ziemlich weit enteilt. Die Bestzeit in diesem Lauf war die eigentlich logische Konsequenz, somit habe ich zumindest erst einmal Schadensbegrenzung betreiben können. In Vorlauf drei hing ich dann ein bisschen hinter dem Ascona von Dittmar Friskovec fest, der mir auf den Geraden davon gefahren ist, in den Kurven aber zum einen recht langsam war, vor allem aber super früh auf der Bremse stand. Das erste Mal habe ich mich doch etwas erschrocken, konnte ein Auffahren aber noch vermeiden, ab da war ich gewarnt und habe rechtzeitig den Anker geworfen, um unsere Autos heil zu lassen. Als dann unglücklicher Weise der wirklich nette Sportsmann Thomas Kirchhof sein Auto außer Kontrolle verloren hat und heftig eingeschlagen ist, hat mein Vordermann unter gelber Flagge vorbildlich das Tempo sehr zurück genommen, was leider ein wenig zu Lasten der Zeit ging. Es hat aber zu meiner Überraschung noch zu einer zweitschnellsten Zeit gereicht, Startplatz zwei im Finale war damit sicher. Im abschließenden Finale habe ich dann richtig Murks gemacht. Den Start habe ich gewonnen, kam so gerade eine Autolänge vorbei, so dass ich mich vor dem Polesetter Björn Barkhoff einreihen konnte. Dann hat es sich zum ersten Mal gezeigt, dass wir vollkommen unterschiedliche Linien fahren. Björn fährt Ende des Hubschrauberlandeplatzes viel weiter raus und ist an der Stelle deutlich schneller, ist dann aber in der folgenden Passage schlechter aufgestellt. Daher habe ich auch gleich in Runde eins einen ordentlichen Stupser von hinten erhalten. Ich bin bis Ende der vierten Runde voraus gefahren und Björn hing mir permanent am Heck. Nachdem ich Björn ein wenig beobachtet habe, wusste ich, dass ich meine Linie ändern muss, da ich ihm zu viel „Angriffsfläche“ biete. Bei dem Versuch, in der Doppelrechts langsamer und weiter innen zu fahren und dafür eher in den dritten Gang zurück zu gehen, habe ich leider den fünften erwischt, musste diesen Fehler korrigieren und habe dann gesehen, dass Björn bereits innen angreift. Bruchteile von Sekunden später kam dann auch schon das unschöne Geräusch des Anlehnens des roten Polos. Ich hatte in der Situation zwei Möglichkeiten. Entweder ich mache die Lenkung auf und lasse ihm die Luft, vorbei an dem Reifenstapel zu fahren oder ich halte dagegen, dann wäre Björn stumpf im Reifenstapel eingeschlagen. Da ich mich verdaddelt habe und ihn damit zum Angriff nahezu aufgefordert habe, habe ich mich für die erste Variante entschieden, was zur Folge hatte, dass ich die führende Position verloren habe und auch in den verbleibenden zwei Runden keine Möglichkeit mehr hatte, sie zurück zu erobern. Ich denke, dass ich vor dem Hintergrund meines Schaltfehlers die richtige Entscheidung getroffen habe. Das Manöver war aber auch sehr gewagt, ich kann nicht versprechen, dass ich mich bei künftigen Rennen in ähnlicher Situation immer für Variante eins entscheiden werde. Insgesamt war es ein tolles Wochenende, zweiter Platz, Auto weitestgehend heil geblieben und viel Spaß am Fahren gehabt. Dass man mir bei der Siegerehrung zum dritten Platz gratulieren wollte, machte mich kurzfristig ein wenig ratlos und sorgte für etwas Erheiterung bei den Fahrerkollegen, denn laut den Papieren der Rennleitung hatte Klaus Butenschön gewonnen, der eine Viertelrunde hinter Björn und mir gefahren ist… Schlussendlich hat man den Fahrern geglaubt und wir haben alle einen Pokal ohne die für Gründau typische individuelle Aufschrift erhalten. Man hat uns versichert, dass wir ein korrigiertes Schildchen für den Pokal erhalten werden, ich hoffe bei 150,- EUR Nenngeld sollte das Porto dafür drin sein. Abschließend sei bemerkt, dass es dank des Veranstalters zwei persönliche Rekorde für mich gab. Zum einen bin ich noch nie um 19:15 in Gründau weggekommen, zum anderen war ich noch nie um 0:50 zurück an der Halle gewesen. So habe ich noch einen vollen Pfingstmontag zum Abschalten. Ob ich in Schlüchtern fahren werde, steht derzeit noch in den Sternen, ich habe beruflich derzeit eine Großbaustelle und befürchte nach derzeitigem Stand, dass ich das Schlüchtern-Wochenende eher im Büro verbringen werde, als auf der Rennstrecke. BBZ Bilder: Ralf Hofacker |
Erfolgreiches Wochenende bei strahlendem Sonnenschein Endlich ist der Winter vorbei. Bis kurz vor dem ersten Lauf war nicht geklärt, ob und mit welchen Autos wir zum Saisonauftakt antreten werden. Mal wieder recht kurzfristig hat es sich ergeben, dass Jörg leihweise einen Mitsubishi aus dem Hause Münnich fahren durfte, bei mir sollte meine mittlerweile altgediente Zitrone noch einmal herhalten. Wir haben am Freitag unsere Residenz aufgebaut, haben am Samstagmorgen beide Autos gewohnt komplikationsfrei durch die Abnahme bekommen und warteten auf das, was uns am Wochenende bei strahlendem Sonnenschein erwarten wird.
Jörg hat das getan, was mit dem Gruppe-N-Auto möglich war, ist konstant Zeiten im Bereich von glatt 3 Minuten gefahren, teilweise ein bisschen schneller. Er hat seine Qualiläufe absolviert und den Leihwagen am Ende auf die sechste Position im A-Finale gestellt, mehr war angesichst der Konkurrenz und der Belgier, die mit starkem Material für die DM nachgenannt hatten, einfach nicht drin. Im Finale hat Jörg, wie bereits in allen Vorläufen, eine tolle Reaktionszeit am Start gezeigt, hat den Mitsubishi sehr gut bewegt und musste das Rennen nach einem von Jochen Coox verursachten Rennabbruch abbrechen. Beim Neustart ist er erneut sehr gut weggekommen und hat sich mit dem leistungsmäßig deutlich unterlegenen Gefährt einen guten vierten Platz und damit 13 Punkte in der Meisterschaft bei den Supercars gesichert.
Bei mir lief alles wie am Schnürchen. Im Zeittraining dritter, dann der erste Vorlauf, in dem mir Ralf Goltz nach dem Start die nötige Luft gelassen hat, voll auf die Sparkassenkurve beschleunigen zu können, eine zweitbeste Zeit war das erfreuliche Resultat. Danach durfte ich für die Vorläufe zwei und drei den Startplatz bestimmen, habe mich jeweils für die Startbahn 1 entschieden und habe die Starts jeweils gewonnen, konnte dem Feld ein wenig enteilen und hatte am Ende der Qualifikation zwei zweite und eine Bestzeit (weil Ralf Goltz nicht mehr fahren musste) auf dem Konto, besser hätte es nicht gehen können. Im A-Finale habe ich erneut einen Superstart erwischt, habe als Dankeschön für den ersten Vorlauf Ralf ebenfalls die nötige Luft gelassen, dann sind wir zwei Runden am Limit gefahren und haben dann das Ergebnis nach Hause gebracht, besser hätte es nicht sein können, auch wenn ich mittlerweile Aufnahmen gesehen habe, die zeigen, dass ich vielleicht doch hätte nach innen ziehen können. Aber Ralf war definitiv in den Vorläufen der Schnellere und damit hat der beste gewonnen, so sollte es eigentlich sein. Wir werden schauen, wie und in welcher Konstellation wir die kommenden Rennen der Saison 2011 in Angriff nehmen werden, der Saisonauftakt war auf jeden Fall nicht so schlecht, dass wir uns größere Sorgen machen müssten, da sollte noch das ein oder andere gute Resultat von uns folgen . BBZ Bilder: Ralf Hofacker |
Berichte vom North Racing Team 2010 Super Wetter und ein Renntag zum Spaß habenNachdem wir uns mangels einsatzfähiger Fahrzeuge in der Zeit seit dem Pfingstrennen in Gründau vornehm zurückgehalten haben, habe ich zwei Wochen vor dem Saisonfinale die doch etwas stärker als zunächst vermutet, beschädigte Zitrone wieder fertig bekommen. Einem Start auf der Hausstrecke stand somit nichts mehr im Weg außer der Tatsache, dass ich keine brauchbaren Reifen mehr hatte. Dieses Problem ließ sich mit freundlicher Unterstützung der Kollegen Goltz und Butenschön beheben, die mir für einen fairen Kurs brauchbares schwarzes Gummi überlassen haben. Ich habe einen tollen Platz direkt an der Startplatte zugewiesen bekommen und habe am Samstag gemütlich mit Hilfe von Leif und Robert aufgebaut. Die Abnahme verlief gewohnt komplikationsfrei und so wartete ich gespannt darauf, was der Sonntag so bringen wird. Den Erwartungen folgte zunächst ziemliche Ernüchterung. Zwar ging es nach frostiger Nacht bei strahlendem Sonnenschein auf die Strecke, doch die Zitrone fuhr sich äußert eigenartig, als wenn die Vorderräder nicht festgezogen wären. Nach einem Check haben wir, wie eigentlich erwartet, kein loses Teil an der Aufhängung feststellen können. Nachdem wir ein wenig den Motorraum reinigen mussten, weil sich mein Öleinfüllverschluss selbständig gemacht hat, hat unser Fahrwerksspezi Robert entschieden, die Spur zu ändern weil uns nichts anderes aufgefallen ist, was für diese merkwürdigen Fahreigenschaften verantwortlich sein könnte. Im Zeittraining fuhr die Zitrone dann besser geradeaus aber immer noch nicht so, wie ich es gewohnt bin, eine fünfte Zeit war das Resultat. Wir haben die Spur noch weiter geöffnet und plötzlich hatte ich in Vorlauf eins meine alte Zitrone wieder. Ich habe wieder Vertrauen in das Auto gefasst, habe meine Gruppe hinter Sven Kobow als zweiter beendet, was für Vorlauf eins eine erfreuliche Dritte Zeit bedeutete. Jetzt war ich wieder mit mir und meiner Zitrone im Reinen, so macht es Spaß. Vorlauf zwei war eine exakte Kopie von Vorlauf eins mit dem Unterschied, dass Ralf Goltz diesmal keine Probleme hatte und sich somit vor mir eingereiht hat. Mit der vierten Zeit hatte ich aber wenigstens schon einmal zwei vernünftige Zeiten im Kasten. Im dritten Vorlauf musste ich dann erstmals in einer Fünfergruppe starten, an der Reihenfolge hat sich nicht viel geändert. Da Sven Kobow ausgelassen hat, hatte ich eine erneute drittschnellste Zeit auf dem Konto, was mir den nicht ganz schlechten Startplatz in der zweiten Reihe innen eingebracht hat.
Direkt Vor mir die Führenden im DRX Cup Ralf Goltz und Sven Kobow, denen ich bereits vor dem Finale angekündigt habe, dass mir die Bedeutung dieses Finales im Hinblick auf die Vergabe des Titels bewusst ist und von mir keine unfairen Angriffe zu erwarten sein werden. Dass ich mich mit diesen beiden Herren nach dem Finale auf dem Treppchen wiederfinden durfte, hat mich schon riesig gefreut und gibt mir Motivation für die Saison 2011. Der Weg dahin war aber nicht ganz so einfach. Ich habe mein Versprechen eingehalten und die Führenden im Cup nicht attackiert, obwohl ich von der Linie weg den besten Start erwischt hatte. Den von drei startende Philip Schwarz konnte ich überholen, er war mir direkt an den Hacken und ist daher gleich in der ersten Runde in die Jokerlap gefahren. Von da an haben wir uns aus den Augen verloren. Ich hatte freie Bahn und habe versucht, richtig zu puschen. In der vorletzten Runde hat sich mein Nackenschutz auf der Geraden gelöst und ist mir in die Pedalerie gefallen. Ich musste den Gurt etwas lockern, um ihn zu fassen zu bekommen und habe ihn dann nach hinten geschmissen. Die Aktion hat keine wirkliche Zeit gekostet, war aber durchaus geeignet, den Pulsschlag ein wenig zu erhöhen. Die Jokerlap habe ich in der letzten Runde gewählt, bin zügig hindurch gekommen und dann kam es zum Photofinish zwischen Philip Schwarz und mir. Wir haben nach der Zieldurchfahrt die Fahrzeuge verlassen, um Ralf Goltz zum Sieg und zum Titel sowie Sven Kobow zum zweiten Platz zu gratulieren und haben uns nur fragend angeschaut. Keiner von uns wusste, wer Dritter geworden war. Erst im Parc Fermé hat mich einer der fleißigen Helfer zur Siegerehrung beordert, da war die Erleichterung natürlich groß.
Alles in allem war es ein tolles Wochenende, ich hatte viel Spaß, konnte nach dem Finale endlich mal wieder die Zitrone aus eigener Kraft auf den Trailer fahren und musste dann doch am Abend zur Meisterfeier, um mir Pokal und Preisgeld abzuholen. Ich möchte mich ganz herzlich bei Robert, Matthias und Leif bedanken, die mich tatkräftig unterstützt haben und so dieses erfreuliche Resultat erst ermöglicht hatten. Wir werden uns in den nächsten Wochen noch einmal mit dem aktuellen Stand der Dinge im Team melden. Jetzt beginnen wir aber erst einmal mit den Vorbereitungen für die neue Saison, die voraussichtlich endlich mal wieder an einem normalen Termin beginnen wird und nicht, wie in den letzten Jahren, Ende des Winters. Text: BBZ Bilder: Ralf Hofacker
Schnelles Auto, schneller Fahrer aber leider viel Pech im Gründautal bei bestem Wetter Nachdem Jörg mangels vorhandenem Motor für den Focus die ersten beiden Läufe Es war Freitag vor Pfingsten gegen 17:00 Uhr und der Focus war mit Kupplungsschaden kaputt während andere Teams bereits dabei waren, im ca. 460 Km entfernten Gründautal den Grill anzuschmeißen, was sollten wir machen?
Wir haben das Auto in den LKW befördert, es war alles gut, nur ein wenig später als geplant. Der LKW ist dann mit dem Focus gegen 22:00 Uhr Richtung Gründau aufgebrochen, der Rest der Truppe ist gegen 4:30 am Samstagmorgen gestartet. Die wie immer super nette und hilfsbereite Truppe vom MSC Gründautal um die Herren Laubach und Co. hatte einen Platz im Fahrerlager für uns reserviert und so konnten wir am Samstagmorgen Quartier beziehen, obwohl wir recht spät dran waren, die Wochenendbehausung aufbauen und waren endlich dort, wo wir seit Stunden hätten sein wollen. Ein paar Kleinigkeiten haben wir am Auto noch richten müssen, dann ging es auf zum freien Training, wo wir leider Gottes wie jedes Jahr eine Dreiviertelstunde warten mussten, bis es endlich zum Start ging. Was sich bereits angedeutet hatte, wurde wahr, die Lichtmaschine am Focus hatte den Geist aufgegeben und Jörg ist das Auto kurz vor dem Start ausgegangen, weil die Lüfter und die diversen Pumpen die eigentlich großzügig dimensionierte und nagelneue Batterie leergesogen hatten. Damit gab es kein freies Training für Jörg, wir haben den Fehler nach ausgiebiger Das Startprogramm hat schon jetzt für gleißende Hitze im Motorraum gesorgt. Dann kam der zweite Versuch, wieder dauert es ohne Grund unendlich lange, bis der Start freigegeben wird. Jörg gewinnt den Start souverän, fährt vorne weg und dann platzt plötzlich in der dritten Runde ein Schlauch (High-Quality, aber auch das nützt nichts, wenn man ohne Grund die Autos 20 Sekunden grundlos im Drehzahlbegrenzer stehen lässt) zwischen Turbolader und Ladeluftkühler und Jörg bricht den Lauf in Führung liegend ab.
Wir werden kurzfristig beschließen, wie alles weiter geht, ob den neuen Focus fertig An dieser stelle noch mal vielen herzlichen Dank an Frank, Henrik und Tommy von Trollspeed für die super Unterstützung beim Motor und natürlich auch an den Rest des Teams die uns geholfen haben den Focus nach Gründau zu bringen und wir hoffen natürlich auf viele helfenden Hände damit wir bald wider mit den Autos am Start den ohne helfende Hände geht es nicht! BBZ Bilder: © Ralf Hofacker/www.racpic.com
Tolles Wetter und ein tolles Wochenende Nachdem Jörg in Oschersleben auf einen Leihwagen zurück greifen musste wurde uns nach Nachrichten aus Schweden klar, dass das auch für den Estering gelten sollte. Da es am Golf aus dem Hause von Rene Münnich ein kleines Problem gab, wurde kurzfristig umgestellt, statt des Golfes ist Jörg mit einem Mitsubishi aus dem gleichen Haus an den Start gegangen, ein Fahrzeug der Art, mit dem er bereits 2004 den Titel in der Königsklasse hatte erringen können. Bei bestem Wetter machten wir uns am Freitag-Nachmittag auf in Richtung Estering. Nachdem wir unser Wochenend-Domizil aufgebaut hatten, warteten wir auf das, was uns am Wochenende erwarten sollte.
Nachdem wir am Samstag den lange vermissten Motor für den Focus wieder bekommen haben, wird die Geschichte mit den Leihwagen für dieses Jahr ein Ende haben, der Focus von Jörg wird noch in dieser Woche mit dem guten Stück vereint, für Gründau werden wir den Focus auf jeden Fall fertig haben und Jörg wird dort mit Sicherheit nicht in der Gegend herum stehen!
P.S. Die Geschichte mit den Belgiern sollte der ACN unbedingt wiederholen, ich fand es selber super (die Division 3 hatte es mir besonders angetan) und habe am ganzen Wochenende nur positive Kommentare vernommen. BBZ © Bilder: www.rallycross-em.com Oschersleben 20/21.03.10 Spät dran wie immer aber am Ende doch wieder ein Erfolg für Jörg Wie bereits in den Vorberichten zur Saison erwähnt, war dieser Winter unerwartet hart und lang. Zum Glück für die Rallycrossgemeinde ist eine Woche vor dem Saisonauftakt der Winter abgezogen und hat den Weg frei gemacht für eine interessante Saison 2010. Wir haben den ganzen Winter über fleißig gearbeitet,
Nachdem am Donnerstagabend die nötigsten Dinge wie Werkzeugkiste, Schlagschrauber etc. zusammengepackt wurden, Jörgs Sitz und Lenkrad aus dem Focus ausgebaut wurden, ging es doch noch entgegen unserer Erwartungen am frühen Samstagmorgen auf Richtung Oschersleben. Nachdem am Auto für Jörg nichts Elementares umgebaut werden musste, hat er sich
Wir arbeiten weiter hart und sind uns sicher, beim nächsten Rennen mit einem konkurrenzfähigen Focus am Start sein zu können. BBZ Bilder © www.rallycross-em.com Bits und Bytes - Die Enttäuschung sitzt tief Im letzten Zwischenbericht haben wir angekündigt, trotz einiger privater Probleme, auf jeden Fall den EM Lauf vor heimischer Kulisse fahren zu wollen. Wir haben Wer Jörg kennt, weiß um eines seiner Lebensmottos, wo ein Wille ist, ist auch ein
BBZ Sparsaison 2009 - wir holen Kraft für die Saison 2010 Derzeit ist es ein bisschen ruhig um uns geworden. Nach dem Lauf auf dem Estering im April haben wir zwei „kranke“ Autos zurück in die Halle bringen müssen. Beim Focus von Jörg haben wir ein Problem in der Peripherie des Motors diagnostizieren müssen, bei der Zitrone ist nach zwei Läufen mit völlig fertigen Reifen in Vorlauf drei mit guten Reifen nach gewonnenem Start und Aussicht auf eine schnelle Zeit zuerst der zweite, und dann der dritte Gang verendet, damit war auch hier Feierabend, da die umherfliegenden Zähne ansonsten noch die Sperre hätten beschädigen können. Seit dem Estering sind wir auf der Fehlersuche am Focus, mittlerweile haben wir über Wochen alle Teile rund um den Motor gewechselt, haben alles probiert, demontiert, ersetzt und haben den Fehler trotz diverser Telefonate mit unserem Guru nicht finden können. Am 18.06.2009 war es dann endlich soweit, der Fehler, den wir am Samstag zuvor als letztes mögliches Übel eingestuft hatten, hat sich als Ursache für die Aussetzer heraus kristallisiert. Endlich ist der Focus wieder so gelaufen, wie wir es aus der Meistersaison 2008 gewohnt waren - ohne technische Komplikationen -. Das war ein hartes Stück Arbeit, wir haben gesucht und gesucht und viele Details gefunden, an denen es hätte liegen können aber nie hatten wir Erfolg, nerviges Gesuche aber endlich Klarheit... Derzeit hat Jörg leider beruflich und familiär so viel um die Ohren, dass er wahrscheinlich 2009 keine weiteren DM-Läufe bestreiten wird (eventuell steht Gründau noch auf dem Plan), ein Start beim EM-Lauf im August auf dem Estering versuchen wir jedoch noch zu realisieren, wohl wissend, dass die Trauben dort sehr hoch hängen. Das Getriebe der Zitrone ist ausgebaut und wird in den nächsten Wochen wieder hergestellt und eingebaut sein. Ich werde definitiv beim nächsten DM-Lauf auf dem Estering am Start sein, die Teilnehmerzahlen sind ja in der Division 5 leider wieder ein wenig zurück gegangen, da möchte ich gerade beim Heimrennen nicht einer der Schuldigen sein. Nebenbei haben die Pläne von Robert über eine Rückkehr in die DM mittlerweile sehr konkrete Formen angenommen, es sind zumindest bereits konkrete Bestellungen getätigt worden, in den nächsten Wochen sollte der Aufbau des Autos losgehen. Da wartet noch eine Menge Arbeit auf uns aber wir konnten uns mit Leif um einen weiteren sehr engagierten Schrauber verstärken, neben Robert der zweite im Team, der wirklich Ahnung von der Materie hat, nicht so ein Schreibtischtäter wie Matthias, Tobias oder ich. Wir wünschen neben der Behebung unserer kleinen Problemchen an den Autos vor allem unserem lieben Rallycross-Kollegen René Münnich eine gute und möglichst schnelle Genesung von seinen Verletzungen, warum der Veranstalter diese schweren Verletzungen nicht vorab durch eine dringend notwendige rote Flagge nach dem „Parken“ von Eklund auf der Ideallinie vermieden hat, ist uns allen nach wie vor ein Rätsel. Das North-Racing-Team wünscht allen Lesern dieser Zeilen einen tollen Sommer und eine schöne Urlaubszeit, mit besten Grüßen, BBZ
Ein Wochenende zum vergessen, aber Jörg trägt es mit Gelassenheit Nach dem ersten Lauf in Oschersleben haben wir uns sofort an die notwendigen Reparaturen am Focus von Jörg gemacht. Die nach dem Knutscher des Reifenstapels defekte Lenkung haben wir ersetzt und auch die notwendigen Reparaturen an der Karosserie nach dem Einschlag in die Wasserbarriere durchgeführt. Der Focus war damit endlich einmal wieder rechtzeitig zum Rennen fertig. Leider haben wir sehr lange auf die neuen Felgen, die wir bereits vor Ostern hätten haben sollen, warten müssen. Am Freitag kam dann endlich die Nachricht, dass die Felgen angekommen sein sollen. Nachdem wir am Freitag bei strahlendem Sonnenschein wie gewohnt unsere Wochenendbehausung aufgebaut hatten, sind Robert und Jörg nach einigem Der Samstag verlief gewohnt ruhig, beide Autos sind ohne Komplikationen durch die Insgesamt war es ein nicht wirklich berauschendes Wochenende für uns, man könnte auch sagen „alles Mist, aber die Sonne hat geschienen und das Essen war lecker“, BBZ
Herzlichen Glückwunsch zum 40. vom North-Racing-Team Kinder wie die Zeit vergeht... Kaum ist unser Robert aus den Kinderschuhen heraus, hat sich in seinen jungen Jahren ein wenig das Leben angeschaut und eine nette Familie gegründet, wird er plötzlich 40 Jahre alt. Der derzeitige Chefmechaniker des North-Racing-Teams, ehemalige Topfahrer in der Rallycross-DM und konkret geplanter „Bald-wieder-Fahrer“ wird am Ostermontag tatsächlich 40. Alle Mitglieder des North-Racing-Teams wünschen Robert für seinen neuen Lebensabschnitt als mittlerweile nicht mehr ganz so jungem Mann alles Gute, ihm und seiner Familie vor allem alle erdenkliche Gesundheit und die Erfüllung all seiner künftigen Wünsche. Der geistige Vater und Entwickler des Meisterfocus von Jörg wird uns auch in seinem nun fast biblischen Alter als Cheftechniker, Motivator, Organisator und Retter in der Not zur Seite stehen, konkrete Pläne für eine Rückkehr als Fahrer (mit DMSB-Seniorenlizenz) sind so gut wie fertig, einzig die Zeit ist derzeit ein bisschen knapp, wenn man den Focus von Jörg betreut und nebenbei an einem weiteren Großprojekt werkelt. Der besagte Focus ist nach den kleinen Berührungen von Reifenstapel und Wasserbarriere im Finale in Oschersleben wieder fit, ein defektes Lenkgetriebe musste ersetzt werden und die Schäden an der Karosserie mussten beseitigt werden aber dafür haben wir ja mit Matthias, dem teamintern sogenannten „Plastikpfuscher“, jemanden, der nicht verzagt, auch wenn handtellergroße Stücke im Kotflügel einfach mal fehlen. Die vor Oschersleben bereits angekündigte Neuerung hat zwar überwiegend wunderbar funktioniert, bedurfte aber noch einiger Modifikationen, die man erst im Renngeschehen wirklich diagnostizieren kann, die erkannte Schwäche sollte aber soweit behoben sein. Auch die Zitrone ist wieder halbwegs zusammengesteckt (eigentlich fertig, wenn man denn endlich längst bezahlte Ersatzteile auch mal geschickt bekommen würde...), so dass wir mit zwei gelben Autos auf dem Estering antreten werden. Mit unseren Kollegen aus der Dänischen Meisterschaft zusammen, kann man darauf hoffen, dass es, wie im vergangenen Jahr, erneut eine tolle Veranstaltung mit einer hohen Anzahl an Startern geben wird. Das North-Racing-Team wünscht Robert noch einen tollen 40. Geburtstag, allen Lesern dieser Zeilen einen schönen Rest vom Osterfest und wir würden uns natürlich freuen, den einen oder anderen Leser am nächsten Wochenende auf dem Estering wieder zu sehen. Bis nächste Woche, Euer North-Racing-Team
Eiskalt wie immer, aber ein Jörg zum Genießen Wie eigentlich jedes Jahr, war auch dieser Winter am Ende ziemlich kurz. Obwohl wir In Vorlauf eins konnte Jörg den Start deutlich gegen die zweiradgetriebeneKonkurrenz gewinnen, ist wieder sehr zügig unterwegs gewesen und hat den Focus zur zweitschnellsten Zeit in der Division 1 getrieben. In Vorlauf zwei hat es erneut zu dieser Platzierung gereicht, angesichts der Tatsache, dass Rene Münnich kaum zu schlagen sein würde, Herbert Stenger den Wissel-Focus bereits in Vorlauf eins ohne Fremdeinwirkung in die Reifenstapel gefeuert hat und somit in Vorlauf eins und zwei (wegen der Reparaturarbeiten) ohne Zeit geblieben ist, hat Jörg Startplatz zwei bereits zu diesem Zeitpunkt sicher, weshalb wir uns entschieden haben, auf den dritten Vorlauf zu verzichten. Wir haben uns an die Arbeit gemacht, den Focus bereits für das Finale vorzubereiten, eine wie in Oschersleben leider gewohnt ewig währende Pause von vier Stunden sollte folgen. Kurz vor dem Finale zogen dann bei nach wie vor heftigem Wind dunkle Wolken über den Motopark, was uns veranlasst hat, unser Begleitfahrzeug in Form von Roberts Audi mit Regenreifen, Schlagschrauber, Drehmomentschlüssel etc. voll zu stopfen. Der befürchtete Regen ist ausgeblieben und wir warteten ein wenig nervös (Robert hat mittlerweile begonnen, Kabelbinder zu kauen...) auf das Finale der Division eins.
Als Robert nach dem Rennen den Focus aus dem Parc Fermé geholt hat, hat er uns BBZ
Erfreuliche familiäre Änderungen im North Racing Team Die Saison 2008 ist vorbei, das große Ziel erreicht, wir widmen uns wieder den dringend notwendigen Winteraufgaben, ohne deren gewissenhafte Erledigung Am 21.11.2008 war es dann soweit, das restliche Team ist in voller Besetzung in Ein paar Minuten vor dem abendlichen Buffet haben wir kurz um ein wenig Aufmerksamkeit gebeten und haben Auszüge aus einem Rennbericht vorgetragen, den wir anlässlich dieser Hochzeit einmal mit unseren Gedanken aus der Sicht des Brautpaares verfasst haben (wer möchte, kann den Bericht auf der Homepage lesen). Es war nicht leicht, diesen Bericht zu schreiben aber die beiden haben sich offensichtlich königlich darüber amüsiert. Offensichtlich hat der Rennbericht auch einige der wenig mit Rallycross vertrauten Gäste interessiert, denn der Bericht, den wir in DIN A0 an die Wand gehängt haben und in DIN A4 dezent auf den Tischen verteilt haben, wurde in den späteren Abendstunden von einigen Gästen in voller Länge BBZ
Sieg und Niederlage beim Endlauf der DM - Ende einer tollen Saison für das North Racing Team Nachdem wir auf Grund des etwas seltsamen Zeitplans für die Rallycross-Saison 2008 drei Monate Zeit zwischen dem vorletzten Lauf und dem Finale auf dem Gründautalring hatten, haben wir es nach den notwendigen Arbeiten an den Fahrzeugen erstmals geschafft, bereits am Dienstag vor dem Rennen den LKW komplett fertig zu packen. Am zeitigen Freitagvormittag machten wir uns bei gemischtem Wetter auf die Reise ins Gründautal und sind dort ohne Komplikationen ungewohnt zeitig eingetroffen. Wir haben bei noch durchwachsenem Wetter unsere Wochenendbehausung aufgebaut und beide Fahrzeuge wie gewohnt ohne Komplikationen durch die technische Abnahme gebracht. Nach einem gemütlichen Grillabend bei Temperaturen um den Gefrierpunkt (außer bei uns im Zelt, da hat Jörg für tropisches Klima gesorgt) warteten wir auf das, was uns am Wochenende erwarten würde. Jörg hat am Samstag Vormittag drei mal und ich zwei mal die Gelegenheit genutzt, sich nach dem Pfingstwochenende erneut auf die Strecke auf dem ADAC-Fahrsicherheitszentrum in Gründau einzuschießen. Das Zeittraining hat Jörg als dritter absolviert, war aber noch nicht ganz Bei mir ging es um den dritten Platz in der Rallycross-Challenge. Zweiter im Zeittraining, wohl wissend, dass Phillip Schwarz erneut gepokert hat und Schwamm drüber, Ralf hat bei dieser Aktion sehr offensichtlich nicht besonders gut ausgesehen, es haben mich viele Fahrer und Betreuer im Nachhinein darauf angesprochen, dass ich ja hinsichtlich des Endstandes in der Deutschen Rallycross Challenge wohl Grund genug hätte, richtig sauer zu sein, aber ändern kann ich die Situation ohnehin nicht mehr. Absicht möchte ich Ralf auf keinen Fall unterstellen, sonst wäre er nicht direkt im Parc fermé auf mich zu gekommen und hätte sich entschuldigt. Ein bis zur vierten Runde des Finales sicher geglaubter dritter Platz in der Challenge wäre schön gewesen, sollte aber offensichtlich nicht sein. Das North Racing Team bedankt sich bei seinen Schraubern und deren besseren Hälften für die super Betreuung in der Meister-Saison 2008, den Sponsoren, den Helfern an den Rennstrecken, allen Fans und sonstigen Beteiligten, die sich für unser Engagement in der Saison 2008 interessiert haben. Wir wünschen allen Fahrern, Schraubern, Betreuern (das North Racing Team wird in der Winterpause eine hoffentlich kerngesunde, wenn auch noch sehr kleine (ca. 45 - 60 cm) weitere Betreuerin erhalten), Zuschauern und allen weiteren Beteiligten eine nicht allzu lange Winterpause, mit der Hoffnung auf ein Wiedersehen in der Saison 2009. BBZ
Jörg ist Deutscher Meister 2008 - ein hoch gestecktes Ziel ist erreicht Endlich hatten wir mal wieder ein paar Wochen Zeit, um uns vernünftig um die Autos zu kümmern. Diese Zeit haben wir genutzt, um an der Karosse des Focus ein paar Kampfspuren zu beseitigen. Anschließend hat unser Sponsor, die Lackiererei Nofcz aus Buxtehude, den Focus neu lackiert, damit die Optik wieder mit dem Speed des Autos zusammen passt. Wir haben einige wichtige Teile, vor allem im Bereich des Antriebsstrangs revidiert und waren damit eigentlich gut gerüstet für das Rennen auf dem Estering. Bereits am Freitag haben wir unsere Wochenendbehausung aufgebaut, am Samstag die Abnahme beider Fahrzeuge gewohnt komplikationsfrei absolviert und harrten bei teilweise übelstem Sauwetter nach einem gemütlichen Grillabend der Dinge, die uns am Sonntag erwarten würden. Etwas nervös waren wir alle, auch, weil der Rennsonntag komplett von einem Fernsehteam begleitet werden sollte, das alle eventuellen Problemchen auf Band festhalten wird. Das freie Training hat Jörg zum Anfahren der Reifen genutzt, im Zeittraining ist dann eines der kleinen Probleme aufgetreten, die wir angesichts der Tabellensituation eigentlich vermeiden wollten. In der ersten fliegenden Runde ist Jörg auf der Geraden beim Übergang vom Schotter auf den Asphalt etwas weit links gefahren, wo eine derbe Kante war. Die Spurstange vorn links hat den Dienst quittiert, Jörg ist mit nicht mehr lenkbarem Auto im Fangsand gestrandet, Platz 7 im Zeittraining war das ungewollte Resultat. Das Wechseln der Spurstange ging zügig, der Focus war wieder fit für die Vorläufe. Eine vierte Zeit in Vorlauf eins war nicht unbedingt das, was Jörg wollte, aber die Konkurrenten hatten wenig Glück. Bei Frank Eichelberg stellte sich erneut ein Motorschaden ein und René Münnich hat sein Auto nach der Zielflagge verloren, ist sehr hart rückwärts in die Leitplanke eingeschlagen und musste ebenfalls die Segel streichen. In Vorlauf zwei ist Jörg dann auf mittlerweile patschnasser Piste Bestzeit gefahren und wir haben uns entschlossen, im Sinne unseres Ziels auf einen Start in Vorlauf drei zu verzichten. Es kam, wie es kommen musste, die einzig denkbare Konstellation, dass Jörg nicht in Reihe eins im Finale steht, ist eingetreten, Wissel hat diesen Vorlauf für uns unerwartet vor Mark Duez gewonnen, damit steht Jörg im Finale auf Platz vier. Zu diesem Zeitpunkt steht bereits fest, dass Jörg das Finale gar nicht mehr fahren müsste, um Meister zu sein. Jörg, ganz Sportsmann, hat dann im Finale einen Bombenstart aus Reihe zwei hingelegt, dann kam es zu recht heftigem Kontakt, weil die Herren aus Reihe eins die Lücke zugemacht haben. Jörg hat ein bisschen den Bodenkontakt verloren und musste das Finale mit erneut krummer Lenkung und einem noch nicht diagnostizierten Schaden am vorderen Antriebsstrang zu Ende fahren, Platz drei hat er mit wenig erfreulichen Geräuschen aus dem vorderen Antriebsstrang am Ende noch retten können. Vor seinem direkten Verfolger Ralf Wilhelm eingelaufen, hat er seinen ohnehin nicht mehr einzuholenden Vorsprung noch einmal um zwei Punkte ausgebaut. Jörg und das komplett versammelte Team waren überwältigt, nach 2004 wieder Internationaler Deutscher Rallycrossmeister in der Königsklasse, da hat sich die harte Arbeit der letzten Jahre, Monate und Wochen ausgezahlt, ein tolles Gefühl für alle, die daran beteiligt sind. Bei mir war alles gewohnt unspannend. Platz zwei im Zeittraining, wohl wissend, dass Philip Schwarz gepokert hat und eigentlich vor mir gewesen wäre. Im ersten Vorlauf bin ich auf eine sichere schnelle Zeit ausgewesen, bin ein paar Meter hinter Jens Schlitter hergefahren, in der Hoffnung, dass er nach bislang starken Vorstellungen eine gute Zeit fahren wird. Es hat sich dann leider gezeigt, dass Schlitter nicht auf höchstem Niveau unterwegs war und ich habe daher nur eine fünfte Zeit erreicht. In Vorlauf zwei hatte ich dann endlich die von mir so ersehnte nasse Strecke, es hat mir einen riesigen Spaß gemacht, unter diesen Bedingungen zu fahren, ich habe die Gruppe gegen einen Starter aus der 1A und zwei Autos aus der 4 deutlich gewinnen können. Da die Strecke sehr schnell abgetrocknet ist und die direkten Mitbewerber, die eine oder zwei Gruppen später starten durften, deutlich mehr Grip zur Verfügung hatten, war auch dieser eigentlich nicht langsame Vorlauf erneut nur eine fünfte Zeit wert. In Vorlauf drei auf mittlerweile wieder trockenem Asphalt konnte ich die direkten Konkurrenten Schlitter und Kobow gerade so in Schach halten und mir mit dieser drittschnellsten Zeit den Startplatz eins in der zweiten Reihe angeln, direkt vor beiden zuvor genannten Herren. Der Start im Finale war nicht schlecht, ich bin aus Reihe zwei mit meinem Vorderwagen zwischen Schwarz und Meyer gekommen, habe dann aber zurück gezogen, um einem vermeidbaren Unfall aus dem Weg zu gehen. Auf Platz vier liegend habe ich dann mitten auf der Geraden hart gebremst, weil sich Ralf Goltz und Philip Schwarz sehr hart bekämpft haben, was schlussendlich zu einem bösen Einschlag von Ralf Goltz geführt hat, der seinem schwer beschädigtem Auto entstiegen ist und nach dem überwinden der Leitplanke umgekippt ist. Eine absolut notwendige rote Flagge sowie ca. 20 Minuten Pause waren das Resultat. Nach dem Neustart bin ich so unkonzentriert wie selten zuvor gefahren, habe wieder einen sehr guten Start erwischt, dann aber in Runde drei Jens Schlitter ohne Not durch einen Anfängerfehler vorbei lassen müssen. Platz drei war insgesamt in Ordnung, mit etwas mehr Konzentration hätte es aber eigentlich auch ein zweiter Platz sein müssen. Alles in allem war es ein tolles Wochenende, all die Zeit, die wir in den Renner von Jörg über die letzten Jahre investiert haben, hat sich durch den erneuten Gewinn des Division 1 Titels rentiert, ein tolles Gefühl, vor allem wenn vor der Saison jeder nur von einem Zweikampf zwischen Münnich und Eichelberg spricht und niemand Jörg für ernsthafte Ambitionen auf den Titel auf dem Zettel hat. Wir werden diese tolle Gefühl noch ein paar Tage in uns tragen, dann geht die Arbeit wieder los, der Focus hat einen Schaden nach der Startkollision davon getragen, diesen werden wir schnellstmöglich lokalisieren und beheben, um das Auto für Gründau wieder in siegfähigem Zustand zu haben. Da gibt es nichts mehr zu verlieren und Jörg kann noch einmal völlig befreit von aller Taktik fahren, wir werden sehen, was dabei herauskommen wird. Bis zum nächsten Lauf in Gründau BBZ
Ein etwas durchwachsener Trip in den Norden bei strahlendem Sonnenschein Erneut hatten wir nur zwei Wochen Zeit, um die zum Glück nur sehr kleinen Wunden von Gründau zu lecken und die Autos wieder vernünftig vorzubereiten. Bis zum nächsten Lauf auf dem Estering. BBZ
Jörg Jockel zum zweiten - ein tolles Pfingstwochenende bei strahlendem Sonnenschein Lediglich zwei Wochen Zeit hatten wir nach dem letzten Lauf auf dem Estering, Die technische Abnahme am Samstag Morgen verlief wie gewohnt ohne irgend welche Probleme. Im freien Training am Samstag, das sich durch einige Motorschäden bei den Autocrossern durch permanentes entfernen von Ölspuren ein wenig langwierig gestaltet hat, hat Jörg probiert, sich an diese Strecke zu Bei mir war alles gewohnt unspektakulär, technische Abnahme, freies Training und anschließendes Zeittraining, das ich auf knüppelharten Reifen für mich etwas erstaunlich als zweiter beenden konnte. Der erste Vorlauf von Startplatz fünf
Bis Nysum in zwei Wochen BBZ
Jörg hat das äußert knapp bemessene freie Training besser absolviert, als jemals zuvor, da hat der Testtag doch eindeutig Früchte getragen. Auch das
Bei mir war alles nicht so spektakulär. Die Zitrone habe ich nach Oschersleben Insgesamt war es eine tolle Veranstaltung für das Team. Der Veranstalter hat alles richtig gemacht, das Wetter war super und selbst die Anzahl der Besucher war angesichts der regional konkurrierenden Veranstaltungen (Baumesse in Buxtehude etc.) doch recht erfreulich. Beide Autos sind weitestgehend heil BBZ
Nach dem Getriebeschaden im Finale von Oschersleben haben wir den Focus wieder komplett fertig bekommen. Rene Münnich hatte für den 12.04.2008 den Estering für einen Testtag gebucht. Als seine Anfrage kam, ob wir nicht auch mit testen wollen, haben wir natürlich nicht eine Sekunde gezögert, da Jörg in Oschersleben noch nicht ganz aus dem Winterschlaf erwacht war und teilweise merkwürdige Linien gefahren ist, die doch deutlich Zeit gekostet haben. Morgens um 7:30 waren wir auf dem Estering, nachdem wir am Vortag erstmals unsere neue Behausung für die Rennwochenenden aufgebaut hatten. Nach nächtlichem Regen war die Strecke morgens naß, später am Tag ist die Strecke Insgesamt hat Jörg bei dem Test ca. 3 komplette Renntage absolviert, hat mehr Vertrauen in das Auto bekommen, den Estering besser kennen gelernt und wir als Schrauber waren erleichtert, dass der Focus diese Strapazen ohne einen einzigen Defekt oder eine Reparatur überstanden hat. Irgendwann haben Jörg, Für uns war es ein toller Tag, Wir haben viel über das Auto gelernt und Jörg konnte endlich einmal ohne irgendeinen Druck probieren, wie es mit dem Focus am besten vorwärts geht. Was uns sehr leid getan hat, war die Tatsache, das der Initiator dieses tollen Tages, der Deutsche Rallycross-Meister 2007 und Seriensponsor der Deutschen Meisterschaft, Rene Münnich, den ganzen Tag über an seinen Autos mit schwerwiegenden technischen Problemen zu kämpfen hatte, er konnte daher sicher nicht so viele Runden fahren, wie er sich das vorgestellt hat. Nach und nach gingen bei ihm die Autos kaputt, seine Schrauber haben natürlich alles versucht, die Autos wieder flott zu bekommen, aber es war einfach nur schade, mit ansehen zu müssen, dass wir als Gast eine Runde nach der anderen ohne Probleme fahren konnten und der Gastgeber, An dieser Stelle möchte sich das North-Racing-Team noch einmal ganz herzlich bei unserem tollen Sportskameraden Rene Münnich für die Einladung zu diesem Testtag bedanken, wir hatten einen tollen Tag auf dem Estering erleben dürfen und wünschen der Mannschaft von all-inkl.com für das Rennen in zwei Wochen sowie den restlichen Läufen der Saison, dass das Pech für dieses Jahr mit diesem Testtag ausgeschöpft sein sollte und die Autos in den kommenden Rennen zuverlässig ihren Dienst versehen. BBZ
Saisonauftakt mit Knall in Oschersleben Wie eigentlich immer, war auch dieser Winter am Ende ziemlich kurz. Obwohl wir sofort nach dem Saisonfinale am Matschenberg begonnen haben, den Focus zu zerlegen und Am Freitag Nachmittag ging es auf die Autobahn Richtung Motorsportarena Oschersleben. Dort angekommen, haben wir unser gesamtes Geraffel in die Box verfrachtet, ein Luxus, den wir auf keiner anderen Strecke haben. Nach einer ewig dauernden Fahrerbesprechung, in der man uns unter anderem erklärt hat, dass es äußerst „sinnvoll“ wäre, am Sowohl in den beiden freien Trainings als auch im Zeittraining war die Strecke trocken und Jörg hat die Sessions ohne irgend
Es war also ein etwas durchwachsener Saisonauftakt für das North Racing Team. Die Technik hat bis auf die defekte Welle am Focus bei beiden Autos gut funktioniert und gehalten. Wir arbeiten daran, demnächst auch wieder mit drei Autos an den Start zu gehen, derzeit hat Robert aber seine komplette Zeit in den Focus investiert. Es bleibt als Fazit festzuhalten, dass die gelben Autos gut funktionieren, die Fahrer aber noch Steigerungspotential haben. Wir werden unsere Arbeiten an den Autos erledigen und freuen uns schon auf den zweiten Lauf der DM auf unserer Heimstrecke, dem Estering. BBZ Bildquelle: DRX-Media
Hier findet Ihr alle Berichte die vom Team geschrieben worden sind!Diese sind als PDF gespeichert, da sie alle Berichte eines Jahres enthalten.
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